So kreierst Du deinen persönlichen Masterplan.

Alexander Schorsch ist ein deutscher Life Coach und Unternehmensberater aus Berlin und beschäftigt sich u.A. mit den Themen Produktivität, Unternehmertum, Marketing, Vertrieb, angewandte Psychologie & moderne Spiritualität.

Alexander Schorsch ist ein deutscher Life Coach und Unternehmensberater aus Berlin und beschäftigt sich u.A. mit den Themen Produktivität, Unternehmertum, Marketing, Vertrieb, angewandte Psychologie & moderne Spiritualität.

Im Allgemeinen gilt es drei Dinge zu tun, um die Ziele zu erreichen, die Du im Leben erreichen willst:
 
  1. Finde heraus, was Du wirklich willst. (Nicht, was andere wollen oder was Du glaubst, dass Du wollen solltest.)
  2. Entscheide, was für Dich am wichtigsten ist, damit Du anfangen kannst, daran zu arbeiten.
  3. Arbeite regelmäßig an der Erfüllung deiner Ziele, um Fortschritte bei deinen wichtigsten Prioritäten zu erzielen.
 
Die Erstellung eines persönlichen Masterplans ist der beste Weg, den ich gefunden habe, um nicht länger von deinen Wünschen zu träumen, sondern messbare, reale Fortschritte zu machen.

Was ist ein persönlicher Masterplan?

Ein persönlicher Masterplan ist ein kurzes Planungsdokument, das festhält, welche Ziele Du in den nächsten 3 Jahren erreichen willst. Diese Ziele werden dann systematisch in die wichtigsten Handlungen heruntergebrochen, die Du in der Woche erledigen musst, um sie zu erreichen.
 
Sobald Du deinen Masterplan erstellt hast, kannst Du deinen Tag planen, indem Du ganz simpel 2-3 Dinge aus deiner Wochenliste (deinen wichtigsten Aufgaben) auswählst und diese erledigst, bevor Du etwas anderes an diesem Tag tust.
 
Warum der Zeithorizont von genau drei Jahren? Ganz einfach: Er ist kurz genug, um sich ein klares Bild machen zu können, aber lang genug, um drastische Änderungen vorzunehmen und wichtige Ziele zu erreichen. Er ist eine gute grobe Schätzung für die „absehbare Zukunft“, was ihn für diese Art von Planungsübung nützlich macht.
 
Das Aufschreiben deiner Ziele und ein klarer Aktionsplan sind entscheidend, wenn Du deine begrenzte Zeit und Energie optimal nutzen willst. Dieser Prozess ist das wirksamste Mittel, dass ich gefunden habe, um herauszufinden, was ich wirklich will und mich auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist. Nachdem Du deinen Masterplan erstellt hast, wirst Du erstaunt sein, wie klar Du dir vorstellen kannst, was Du erreichen willst und was Du jetzt tun musst, um voranzukommen.

Phase 1: Träume auf Papier

Zunächst solltest Du dir überlegen, was Du alles erreichen möchtest. Das geht am besten, indem Du alles aufschreibst, was Du (auch nur im Entferntesten) gerne tun würdest, ohne dich in irgendeiner Weise zu zensieren oder zu korrigieren. (Vielleicht kennst Du das auch unter dem Begriff BucketlistEs ist einfacher, die Liste der aktiven Projekte zu kürzen, als sich unsicher zu fühlen, ob man alles erfasst hat.
 
Sei auch ehrlich zu dir selbst, wenn es um deine Wünsche geht: Wenn deine Liste Dinge enthält, die dir peinlich wären, wenn jemand anderes sie liest, kannst Du deine Notizen jederzeit vernichten, wenn Du fertig bist. 🙂

1.1: Materialien zusammenstellen

Für diese Übung benötigst Du mindestens 8 Blatt Papier, deinen Lieblingsstift und 1,5 – 3 Stunden Zeit. (Je nachdem, wie tief Du in diesen Prozess einsteigst, kann es länger dauern: 2-3 Stunden sind normal. Es eignet sich hervorragend für einen Nachmittag am Wochenende.)
Beschrifte jedes Blatt Papier mit jeweils einem der 8 Lebensbereiche des Lebensrads:
 
  • Gesundheit / Fitness
  • Karriere
  • Liebe & intime Beziehungen
  • Persönliches Wachstum
  • Spiritualität
  • Beziehungen (Freunde & Familie)
  • Finanzen
  • Freizeit (Hobbies & Reisen)
 
Widersteh‘ der Versuchung, dies am Computer zu tun: Es gibt zu viele Ablenkungsmöglichkeiten, und das Schreiben mit der Hand hilft dir, entspannter zu denken.

1.2: Brain Dump

Fang mit einem Lebensbereich an, nimm dessen Papier zur Hand, betrachte den Themenbereich und stell‘ dir folgende Frage:
 
„Was möchte ich in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren alles erreichen?“
 
Schreib‘ alles auf, was dir in den Sinn kommt – vermeide dabei so weit wie möglich Selbstkorrekturen durch Selbstzweifel oder limitierende Glaubenssätze wie „ich kann das eh nicht“ oder „ich weiß gar nicht, wie das gehen soll“. Denke und schreibe so schnell wie möglich und fülle alle Blätter mit so vielen Ideen, wie Du aufbringen kannst, dir sind hier keine Grenzen gesetzt!
 
Tipp: Stell dir für jeden Lebensbereich einen Timer mit 5 Minuten & schreibe alles auf, bis der Timer um ist. Sollte dir währenddessen nichts mehr einfallen, denk weiter nach, an der Stelle hier kommen meistens noch ein paar Punkte. 

1.3: Wende das "5-fache Warum" an

Wenn Du fertig bist, geh‘ zurück und lies eine deiner Listen durch. Sieh dir jeden Wunsch an, den Du aufgeschrieben hast und frag dich:
 
Warum will ich das wirklich?“
 
Wenn dir eine Antwort einfällt, stell dir die Frage erneut.
 
Du solltest dir diese Frage mindestens fünfmal stellen oder so lange, bis dir absolut keine andere Antwort mehr einfällt. (Meistens kommt dann eine Antwort wie „weil ich es will“.)
 
Wenn Du diesen Punkt erreicht hast, frag dich:
 
„Ist die ursprüngliche Formulierung dieses Ziels der beste Weg, um das Wesentliche dessen auszudrücken, was ich eigentlich erreichen will?“
 
Falls nicht, formuliere das Ziel so um, dass es mit dem, was du wirklich willst, im Einklang ist.
 
Dieser Schritt soll dir dabei helfen, deine Annahmen zu hinterfragen und dich auf die wahre Absicht jedes deiner Ziele zu konzentrieren, anstatt sich in willkürlichen Einzelheiten oder sozialen Konditionierungen zu verfangen.
 
Viele Menschen haben zum Beispiel das Ziel, eine beliebige große Summe Geld zu verdienen. (Sagen wir 10 Millionen Dollar.)
 
Nachdem sie sich gefragt haben, warum, stellen sie oft fest, dass es die Freiheit oder die Sicherheit ist, die sie wirklich wollen, und dass sie keine 10 Millionen Dollar brauchen, um ihr wahres Ziel zu erreichen, was ihren Wunsch in viel kürzerer Zeit realisierbar macht.
 
Ein besseres Ziel wäre es, einen zuverlässigen Weg zu finden, um mit einem Minimum an Zeit und Energie ein ausreichendes Einkommen zur Deckung des Finanzbedarfs zu erzielen und sich so die Freiheit zu verschaffen, seine Zeit nach eigenem Ermessen zu investieren. Sobald Du weißt, woher deine Wünsche kommen, kannst Du sie auf effektivere Weise verfolgen.

1.4: Sind deine Ziele wohlgeformt?

Im Sinne des NLP ist ein wohlgeformtes Ziel positiv formuliert, spezifiziert, selbst erreichbar, ökologisch und motivierend.
 
Positiv ist etwas, dass Du verfolgen kannst, im Gegensatz zu etwas, dass Du vermeiden willst.
 
„Ich möchte jeden Tag Sport treiben“ ist positiv. „Ich möchte nicht mehr den ganzen Tag auf der Couch sitzen“ ist es nicht.
 
 
Spezifisch ist etwas, dass bestimmte Parameter hat. „Ich möchte jeden Monat mindestens 8.000€ verdienen.“ ist konkret. „Ich möchte viel Geld verdienen“ ist es nicht.
 
Solche Parameter oder Spezifikationen sind wichtig, damit du für dich selbst feststellen kannst, dass Du dein Ziel erreicht hast oder ihm näher gekommen bist.
 
Selbst erreichbar bedeutet, dass Du aktiv an der Erreichung deines Ziels Einfluss nehmen kannst und dieses Ziel auch eine erreichbare Größe hat.
 
„Ich poste wöchentlich 8 Inhalte im Blog-, Podcast- oder Instagram-Feed Format.“ Das kannst du aktiv durch deine Handlungen beeinflussen und ist mit etwas Arbeit erreichbar.
 
„Ich erhalte innerhalb der nächsten 3 Monate von 6 Branchenmagazinen Top-Auszeichnungen für meine Leistungen.“ Hier hat deine Leistung zwar auch einen Einfluss, jedoch liegt es letztendlich nicht in deiner Hand und ist sehr ambitioniert.
 
Ökologisch bedeutet, dass deine Vorhaben mit deinen Werten, Beziehungen & anderen Projekten in Einklang sind.
 
Sind dir Umwelt & Natur wichtig, ist das Ziel monatlich einen Baum zu pflanzen, ökologisch.
Ist dein Ziel, ein neues Atomkraftwerk zu erbauen ist dies nicht ökologisch.
 
Motivierend bedeutet, dass dein Ziel anziehend auf dich wirkt, dich also bewegt. (Motivieren von lateinisch: „movere“  – bewegen, antreiben, beeinflussen)
 
Hier hilft Dir das 5-fache Warum zu identifizieren, ob das Ziel dich auch wirklich intrinsisch, also von innen heraus, motiviert.
 
Formuliere also deine Ziele so, dass sie die oben genannten Kriterien erfüllen. Wenn sie die Kriterien nicht erfüllen können, streiche das Ziel für den Moment durch.

1.5: Sind meine Ziele ehrgeizig, bedeutungsvoll und aufregend? (EBA)

Mit diesem Schritt stellst Du sicher, dass Du dich selbst forderst und deine Gefühle bei der Formulierung deiner Ziele angemessen einbeziehst. 
Frag‘ dich daher selbst:
 
„Ist dieses Ziel ehrgeizig, bedeutungsvoll und aufregend?“
Die meisten von uns sind viel zu konservativ, wenn es darum geht, für die Zukunft zu planen. Wenn dein Ziel nicht an deine Grenzen stößt und dir kein starkes Gefühl der Vorfreude vermittelt, formuliere es um, bis es dies tut.
 
Hier ist ein Beispiel für ein gut formuliertes Ziel:
Innerhalb der nächsten drei Jahre möchte ich ein Buch über {THEMA} schreiben und weltweit 20.000 Exemplare verkaufen.

Phase #2: Fokussiere deine Bemühungen

2.1: Kürze deine Listen

So verlockend es auch ist, alles auf deiner Liste auf einmal zu erledigen, so ist es doch viel produktiver, sich bewusst zurückzuhalten, damit Du deine Zeit, Energie und Aufmerksamkeit lediglich auf einige wenige wichtige Dinge richten kannst.

Wenn Du deine Bemühungen und deine Aufmerksamkeit auf mehrere Projekte aufteilst, wird es schwierig, die kritische Masse an Gedanken und Handlungen zu erreichen, die notwendig ist, um das zu schaffen, was Du dir vorgenommen haben.

Indem Du eher unwichtige Projekte vorübergehend streichst, kannst Du dich auf die wenigen Projekte konzentrieren, die dir im Moment am wichtigsten sind, und so mit weniger Aufwand mehr erreichen.

Das Ziel dieser Phase des Masterplanning-Prozesses ist es, die Liste der aktiven Ziele auf insgesamt acht zu reduzieren:

  • Ein Gesundheits- bzw. Fitnessziel
  • Ein Ziel für deine sozialen Beziehungen (Freunde & Familie)
  • Ein Ziel für deine intime Beziehung (Significant Other)
  • Ein Ziel für den Erwerb von Fähigkeiten bzw. dein persönliches Wachstum
  • Ein Ziel für deinen Wohlstand
  • Ein Ziel für deine Karriere
  • Ein Freizeitziel
  • Ein Ziel für deine spirituelle Weiterentwicklung 

Wenn Du dich auf diese acht Ziele konzentrierst, wirst Du die Vorteile eines produktiven Lebens, nachhaltigen und ausgeglichenen Lebens genießen.

2.2: Wähle aus, was am wichtigsten ist

Jetzt wird´s ernst. Nimm eine deiner Ideenlisten zur Hand und stell‘ dir die folgende Frage:
„Wenn ich in den nächsten drei Jahren nur die Hälfte dieser Dinge erreichen könnte, welche würde ich dann wählen?“
 
Streich‘ die eine Hälfte der Ziele durch, die nicht in Frage kommen.

2.3: Rekursive Eliminierung

Wende dasselbe Auswahlverfahren auf deine verbleibenden Ziele an:
 
„Wenn ich in den nächsten drei Jahren nur die Hälfte dieser Ziele erreichen könnte, welche würde ich wählen?“
 
Streiche auch hier alle Ziele durch, die nicht in Frage kommen. Stelle dir diese Frage so lange, bis Du nur noch ein Ziel hast, und gehe dann zur Liste des nächsten Lebensbereiches über.
 
Nachdem Du dies erledigt hast, hast Du 8 Seiten Papier mit jeweils einem Ziel für einen der 8 Lebensbereiche.

2.4: Erstelle deine "Irgendwann/Vielleicht"-Liste

Werf‘ die Ziele, die Du als nicht wichtig genug erachtest, um dich jetzt darauf zu konzentrieren, nicht völlig weg:
Sie sind immer noch nützlich, da sie Dinge darstellen, die Du irgendwann in deinem Leben tun möchtest.
 
Lege deine Ziele auf einer „Irgendwann/Vielleicht“-Liste ab, damit Du zu einem späteren Zeitpunkt leicht darauf zurückgreifen kannst.
(Weitere Informationen über „Irgendwann/Vielleicht“-Listen findest Du in Getting Things Done von David Allen).

2.5: Schließe deine wichtigsten Ziele ab

Am Ende dieser Phase wirst Du acht Ziele haben, die Du als die Errungenschaften identifiziert hast, die den größten positiven Einfluss auf dein Leben haben werden. Diese Ziele bilden die Grundlage für die nächste Phase des Prozesses: die Erstellung eines Aktionsplans, mit dem Du sie schnell erreichen kannst.

2.6: Das Wichtigste zuerst

Du weißt jetzt, wohin du in jedem der 8 Lebensbereiche gehen willst, großartig. Damit Du in deinen Entscheidungen noch klarer bist, priorisiere jetzt die Ziele der 8 Lebensbereiche nach deren Relevanz für dich. Welches der 8 Ziele willst Du unbedingt & als erstes erreichen? Dieses wird das Projekt sein, welchem Du deine größte Aufmerksamkeit widmest.

2.7: Selbst-Check In  - Wie fühlst Du dich?

Nachdem Du diese Änderungen vorgenommen hast, überprüf‘ deinen aktuellen emotionalen Zustand – wie fühlst Du dich?
Wenn Du aufgeregt, glücklich und entspannt bist, bist Du auf dem richtigen Weg und deine Ziele sind gut formuliert.
Wenn Du dich überfordert, deprimiert, ängstlich oder apathisch fühlst, solltest Du deine Ideen & Entscheidungen noch einmal überdenken, bevor Du zur nächsten Phase übergehst.

Phase #3: Wie kann ich starten?

Nachdem Du nun dein wichtigstes Ziel in jedem der acht Bereiche ermittelt hast, ist es an der Zeit, daraus einen Aktionsplan zu erstellen, mit dem Du entscheiden kannst, was Du jetzt tun willst.
 
Das Verfahren ist einfach: Wir werden deine langfristigen Ziele in überschaubare Schritte zerlegen, die Du sofort umsetzen kannst.

3.1: Definiere Ziele für dieses Jahr

Keep in mind, die Ziele, die Du dir bis jetzt notiert hast, hast Du dir für einen 3-Jahres Zeitraum gesteckt.
 
Jetzt geht es darum, diese mit dem jetzigen Moment zu verbinden.
Erstelle dir also jetzt für jedes der acht 3-Jahresziele ein einziges Unterziel, welches das Wichtigste ausdrückt, dass Du innerhalb des nächsten Jahres tun kannst, um dein 3-Jahres Ziel zu erreichen.
 
Beispiel für ein 3-Jahres-Ziel:
„Innerhalb der nächsten drei Jahre habe ich ein ortsungebundenes Geschäft mit einem positivem Cashflow in Höhe von 10.000 Euro aufgebaut.
 
Beispiel für ein Jahresziel:
„Ich habe mein Online-Beratungs-Geschäft eröffnet, die ersten 10 Kunden gewonnen und damit 5.000 Euro Netto verdient.“

3.2: Definiere Ziele für dieses Quartal

Sobald Du weißt, was Du in diesem Jahr erreichen willst, lege fest, was Du in diesem Quartal erreichen musst, damit Du auf dem richtigen Weg bleibst:
 
Beispiel Jahresziel: „Ich habe mein Online-Beratungs-Geschäft eröffnet, die ersten 10 Kunden gewonnen und damit 5.000 Euro Netto verdient.“
 
Beispiel Quartalsziel: „Ich habe meine ersten 3 Testklienten für mein Beratungsgeschäft gewonnen und von ihnen großartige Rezensionen erhalten.“

3.3: Definiere Ziele für diesen Monat

Jetzt weißt Du, wo dein Ziel für dieses Quartal liegt, nun geht es darum, dass Du dich auf den nächsten Monat fokussierst.
 
Beispiel Quartalsziel: „Ich habe meine ersten 3 Testklienten für mein Beratungsgeschäft gewonnen und von ihnen großartige Rezensionen erhalten.“
 
Beispiel Monatsziel: „Ich habe mich diesen Monat über verschiedene Nischen im Beratungsmarkt informiert, meine Nische herausgearbeitet und mich für eine Weiterbildung eingeschrieben. Außerdem habe ich den ersten 3 Leuten eine kostenfreie Beratungssitzung zum Kennenlernen angeboten.“

3.4: Definiere Ziele für diese Woche

Sobald Du weißt, was Du in diesem Monat erreichen musst, definiere, was Du in dieser Woche erreichen musst:
 
Beispiel für ein Monatsziel: „Ich habe mich diesen Monat über verschiedene Nischen im Beratungsmarkt informiert, meine Nische herausgearbeitet und mich für eine Weiterbildung in meinem Fachbereich eingeschrieben. Außerdem habe ich den ersten 3 Leuten eine kostenfreie Beratungssitzung zum Kennenlernen angeboten.“
 
Beispiel für ein Wochenziel: „In dieser Woche habe ich mir eine Übersicht über verschiedene Nischen verschafft und diese mit meinen Stärken, Interessen & Erfahrungen abgeglichen.“

3.5: Teste deine Zielsetzungen

Überprüfe deine Jahres-, Monats- und Wochenziele, um sicherzustellen, dass sie wohlgeformt sind und dem 5-fachen Warum & EBA Test bestehen.
Wenn alle deine Ziele bestanden haben, überprüfe die gesamte Liste und kontrolliere deinen emotionalen Zustand.
 
Freust Du dich darauf, loszulegen? Wenn nicht, überprüfe deine Zwischenziele und passe sie gegebenenfalls an, bis es dich juckt, mit dem Schreiben aufzuhören und Fortschritte zu machen.

3.6: Trete in Aktion

Jetzt ist es Zeit, die Theorie in die Praxis umzusetzen. Notiere dir dafür für jeden Lebensbereich eine kleine Handlung, die nicht länger als 5 Minuten dauert, welche du innerhalb der nächsten 72 Stunden umsetzen kannst.

Phase #4: Das Beste aus deinem Masterplan herausholen

Dein Masterplan ist nur dann wertvoll, wenn Du ihn auch nutzt. Hier sind ein paar Tipps, die dir dabei helfen werden:

4.1: Morgenroutine

Mach den Check-In deines persönlichen Masterplans zu einem Teil deiner täglichen Routine. Ich gehe meinen Plan jeden Tag durch, gleich nach Sport, Duschen, Meditation, während ich meinen Morgenshake trinke.
Indem Du deinen Plan jeden Tag durchgehst, bekräftigst Du, was Du erreichen willst, und es fällt dir leichter, motiviert und auf Kurs zu bleiben.
Die Etablierung dieser Gewohnheit ist entscheidend.

4.2: Wichtigste Aufgaben

Schreibe gleich nach dem morgendlichen Check-In deines Masterplans die zwei oder drei wichtigsten Aufgaben auf, die Du an diesem Tag zu erledigen hast, und verpflichte dich, diese bis 12.00 Uhr zu erledigen, bevor Du deine E-Mails abrufst oder an weniger wichtigen Aufgaben arbeitest.
 
Um deinen Tag zu planen, empfehle ich dir meinen kostenlosen Tagesplaner. Das morgendliche Ausfüllen des Tagesplaners ist eine großartige Möglichkeit, die Aufgaben des Tages zu planen und dir ein Bild davon zu machen, wie Du deine Zeit einteilen wirst. Möchtest du den Planer als A4-Block haben, kannst du diesen hier bestellen.

4.3: Wöchentliche Überprüfung

In Getting Things Done empfiehlt David Allen, sich jede Woche ein paar Stunden Zeit zu nehmen, um eine gründliche Überprüfung all deiner ausstehenden Verpflichtungen vorzunehmen. Ein paar Minuten pro Woche helfen dir, klar, ruhig und konzentriert zu bleiben.
 
Indem Du diese Zeit nutzt, um deinen Masterplan zu überprüfen und bei Bedarf zu aktualisieren, kannst Du sicherstellen, dass deine unmittelbaren Handlungen zur Verwirklichung deiner langfristigen Ziele führen. Du kannst diese Zeit auch nutzen, um deine „Irgendwann/Vielleicht“-Liste bei Bedarf zu aktualisieren.

Erstelle jetzt deinen persönlichen Masterplan

Die Erstellung eines persönlichen Masterplans nimmt ein paar Stunden in Anspruch, aber es werden einige der produktivsten Stunden sein, die Du in diesem Jahr verbringst.
 
Hast Du Fragen zur Umsetzung des Masterplans, schreib mir deine Frage per Mail an mail@alexanderschorsch.de. Möchtest Du, dass ich dich bei der Umsetzung deiner Ziele unterstütze, buch dir hier ein 30-minütiges kostenfreies Beratungsgespräch.
 
Ich wünsche dir viel Erfolg beim Erstellen und Umsetzen deines persönlichen Masterplans, mögen alle deine Ziele in Erfüllung gehen!
 
Beste Grüße,
 
Alex

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